Anmeldungen zu den Seminaren 2021 ab sofort möglich

Gerade ist unser Bildungsprogramm 2021 erschienen und damit sind auch die beiden Seminare am Grünen Band Europa jetzt online. Anmeldungen sind ab sofort möglich!

Hier geht es zu den beiden Seminaren inklusive Anmeldemöglichkeit!

Wir freuen uns auf viele Anmeldungen 🙂

Anmeldungen zu den Seminaren 2021 ab sofort möglich

Seminare 2021

Heute hier schon mal die Ankündigungen zu unseren beiden Seminaren am Grünen Band Europa im nächsten Jahr. Beide Bildungsurlaube erscheinen in unserem Bildungsprogramm 2021 am 16. November 2020. Erst ab diesem Zeitpunkt nehmen wir auch Anmeldungen entgegen!

Zum einen wiederholen wir den Bildungsurlaub „durch das Thayatal und die Marchauen“:

Zum anderen werden wir direkt im Anschluss an dieses Seminar den nächsten Schritt tun und das neue Bildungsurlaubsseminar „im Dreiländereck Österreich, Ungarn und Slowenien anbieten:

Seminare 2021

Zum Abschluss am Freitag…

… nochmal zurückblicken auf die Woche und überlegen, wie es hier in der Region in den nächsten Jahren weitergeht. Dazu haben die Teilnehmenden nach dem Frühstück in vier Gruppen Rollenspiele vorbereitet, in denen sie ihre Vorstellungen, wie sich die beiden Nationalparks beiderseits der Grenze bis ins Jahr 2050 weiterentwickeln werden. So sind sehr kreative und spannende Rollenspiele entstanden.

Im Anschluss dann noch die Seminarkritik und so geht die Woche wieder viel zu schnell zu Ende und es heißt Abschied nehmen vom Böhmerwald – dem Grünen Dach Europas. Im nächsten Jahr steht dann ein neuer Schritt am Grünen Band Europa an – dann werden wir im Dreiländereck Österreich, Ungarn, Slowenien unterwegs sein. Dafür laufen schon die ersten Vorbereitungen und wir freuen uns auf diesen neuen Abschnitt 🙂

Zum Abschluss am Freitag…

Am Rachel am Donnerstag

Nach einem verkürzten Frühstück ging es heute mit den Autos nach Spiegelau zum P&R-Parkplatz des Nationalparks. Hier haben wir uns mit Marianne und Claudia, zwei Waldführerinnen des Vereins Pro Nationalpark, die mit uns heute unterwegs waren.

Mit dem „Igelbus“ ging es hinauf ins Rachel-Gebiet bis zur Endstation „Gfäll“. Dort haben wir die Gruppe geteilt, um den aktuellen Corona-Regeln Rechenschaft zu tragen. Eine Gruppe ging mit Marianne voran – die zweite Gruppe folgte mit Claudia in einem kleineren Abstand.

Vom Parlplatz Gfäll ging es auf einem tollen Weg in Richtung Rachelsee. Immer wieder machten wir Halt und unsere beiden Waldführerinnen erzählten uns etwas über das Gebiet, den Wald hier oben auf über 1.000 Metern, ihre Arbeit für den Nationalpark und vieles mehr. So waren wir gefühlt sehr schnell auch schon am Rachelsee, wo unsere Mittagsrast mit Picknick geplant war – ein wirklich toller Ort, mit tollem Panorama und einzigartiger Ruhe.

Nach der Pause ging es weiter noch ein Stück bergan über die Felsenkanzel weiter bis zur Racheldiensthütte. Ein weiterer toller Weg mitten durch den Nationalpark, den wir alle sehr abwechslugnsreich und interessant fanden.

An der Racheldiensthütte war noch Zeit für einen Kaffee oder ein Kaltgetränk, bevor es dann mit dem „Igelbus“ von dort wieder zurück ging nach Spiegelau und weiter mit den Autos zurück zum Hotel.

Auch bei Marianne und Claudia wollen wir uns ganz herzlich für den tollen Tag bedanken 🙂

Am Rachel am Donnerstag

Am Mittwoch ein toller Tag in Tschechien

Nach dem Frühstück sind wir heute mit den Autos nach Tschechien in den Nationalpark Sumava gefahren. Dort waren wir mit Pavel Becka verabredet, der uns durch den tschechischen Teil des Nationalparks führen wollte. Pavel arbeitet als Koordinator der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beider Nationalparks sowohl in der Sumava als auch im Bayerischen Wald.

Bei stürmigen Böen und tollem Sonnenschein ging es los an der Chata Rovina und schon nach den ersten Metern war klar – hier im Sumava-Nationalpark erwartet uns eine andere Landschaft, als die letzten Tage auf bayerischer Seite. Weite Blicke mit großen Offenlandbereichen rund um den Nationalpark im Landschaftsschutzgebiet, dass in Tschechien einen deutlich höheren Schutz genießt, als die Landschaftsschutzgebiete bei uns in Deutschland.

Auch im Nationalpark gibt es deutlich mehr offene Flächen, die durch frühere Siedlungen entstanden sind und in Zeiten des Eisernen Vorhangs offen gehalten wurden, sei es, um Fluchtversuchen vorzubeugen oder um als Schießübungsplätze für die tschechoslowakische Armee zu dienen. Alleine im Gebiet der Sumava wurden unter kommunistischer Herrschaft 80 Orte in Grenznähe geräumt. Viele dieser Orte dienten der tschechoslowakischen Armee als Ziele für Schießübungen der Artillerie und noch heute gelten viele Bereiche als „munitionsverseucht“.

Pavel hatte unterwegs immer viel zu erzählen über geschichtlcihe Entwicklungen, die Entstehung des Nationalparks Sumava, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beider Nationalparks und vieles mehr.

An einer tollen Stelle an einem Fluss haben wir unser Picknick gemacht, um anschließend den zweiten Teil unserer Exkursion entlang der Flußaue in Angriff zunehmen.

Als wir wieder bei den Autos angekommen waren, haben wir uns kurz entschlossen noch am Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein verabredet. Hier konnten sich die Teilnehmer*innen noch ein Bild von den ehemaligen Grenzbefestigungen in der Region machen und bei einem Kaffee o.ä. den Tag noch einmal reflektieren.

Ein toller Tag mit vielen tollen Einblicken, Fernblicken, Rückblicken und Ausblicken für den wir uns bei Pavel nochmal ganz herzlich bedanken wollen.

Am Mittwoch ein toller Tag in Tschechien

Auch der Dienstag war super!

Heute ging es nach dem Frühstück wieder zu Fuß direkt am Hotel los. In einem größeren Bogen war das Nationalparkzentrum Falkenstein unser Ziel. Unterwegs gab es wieder viel zu sehen und wir haben unterwegs auch wieder viele Informationen über den Nationalpark, die Natur und die Region vermittelt. Auch ein Naturmemory haben wir mit den Teilnehmer*innen gespielt und dabei die verschiedensten Pflanzen bestimmt. Außerdem ist unsere Idee von gestern, eine schöne Strecke einzeln ohne zu reden und jeder für sich zu erleben, sehr gut angekommen und es wurde der Wunsch geäußert, das heute nochmal auf einer geeigneten Strecke zu wiederholen, was wir sehr gerne gemacht haben.

Am Nationalparkzentrum angekommen, sind wir zunächst durch das große Außengelände gelaufen und hatten das Glück, sowohl die Ur-Rinder als auch die Przewalski-Pferde zu sehen – nur die Wölfe ließen sich leider nicht sehen.

Dann ging es zum Haus zur Wildnis, wo wir die Mittagspause verbrachten und die Teilnehmer*innen Zeit hatten, sich die Ausstellung individuell anzuschauen.

Anschließend ging es noch zu den Luchsen, wo wir wieder Glück hatten und einen Luchs sehr gut sehen und beobachten konnten. Von dort ging es den direkten Weg zurück nach Zwieselerwaldhaus. An einem schönen Teich haben wir nochmal Pause gemacht und den Teilnehmer*innen die Möglichkeit gegeben mit der Methode der Geräuchelandkarte, mal zehn Minuten mit geschlossenen Augen ihre Umwelt nur über ihr Gehör wahrzunehmen – immer wieder eine tolle Erfahrung.

Am Abend haben wir dann noch die Dokumentation aus der Reihe „Erlebnis Erde“ – „Geisterkatzen. Im Wald der Luchse“, die gestern erst in der ARD gelaufen ist, gemeinsam angeschaut. Damit geht dieser wirklich tolle Tag dann auch zu Ende 🙂

Auch der Dienstag war super!

Tag 1 im Böhmerwald…

… wenn die Woche so weitergeht, wird es super!

Nach dem Frühstück, das unter Corona-Bedingungen etwas längere Wartezeiten zur Folge hatte, haben wir zunächst eine Einführung in die Region gegeben – Infos über den Böhmerwald, Schutzgebiete im Allgemeinen und besonders über Nationalparks und zum Abschluss natürlich über die Nationalparks Bayerischer Wald und Sumava.

Dann ging es direkt hinter unserer Unterkunft los im Urwaldsgebiet Mittelsteighütte, das wir schon nach wenigen Schritten erreicht hatten – ein wirklich wilder Teil des Nationalparks direkt hinter der Bebauung des Zwieselerwaldhaus – sehr beeindruckend.
Hier in einem der ältesten Schutzgebiete Bayerns, dass schon 1761 unter einen ersten Schutz gestellt wurde und seit 1936 Naturschutzgebiet ist, und einen typischen Bergmischwald mit Weißtannen, Fichten und Rotbuchen haben wir die Teilnehmer*innen dann einzelen den Wanderweg entlang geschickt, um diesen besonderen Wald ganz individuell erleben und erfahren zu können. Am Ende des Urwaldgebiets haben wir dann die Erfahrungen und Eindrücke ausgetauscht und vertieft.

Von hier ging es weiter durch die Entwicklungszone des Nationalparks in Richtung des zweiten Urwaldgebiets hier im nördlichen Nationalpark am Falkenstein. Die Wanderung durch die Entwicklungszone war dann Kontrastprogramm zu der Wildnis des Urwaldgebiets. Hier wird gerade aufgrund des enormen Befalls der FIchten durch den Borkenkäfer und der damit verbundenen großen Flächen an toten Fichtenforsten ganz viel Holz gefällt und aus dem Wald gebracht.
Dann wieder ein ganzes anderes Bild. Je näher wir dem zweiten Urwaldgebiet kommen, desto „wilder“ wird es wieder. Schließlich erreichen wir den Hans Watzlik Hain mit der größten Weißtanne des Bayerischen Waldes mit einer Höhe von deutlich über 50 Metern, einem Stammdurchmesser von über 2 Metern und einem Umfang von knapp 7 Metern – ein sehr beeindruckender Baum. Auch der Pfad duch dieses Urwaldgebiet hat uns alle sehr beeindruckt.

Zurück auf dem Forstweg ging es dann weiter Richtung Schwellhäusl, wo wir unsere Mittagspause geplant hatten. Unterwegs gab es dann schon erste Spuren des Bibers zu erkennen, mit dem wir uns dann später noch beschäftigen wollten.

Nach der Mittagspause im Schwellhäusl mit einem leckeren bayerischen Essen ging es entlang des Schwellgrabens, einem ehemaligen Triftkanals, und weiter in Richtung tschechischer Grenze und damti auch zum Grünen Band. Unterwegs haben wir noch ein kleines Spiel zur Naturwahrnehmung über das Fühlen gemacht und weitere beeindruckende Spuren des Bibers samt Biberrutsche entdeckt.

An der Grenze angekommen, gab es dann noch Infos zum Grünen Band Europa und zur Besinnung noch den deutschen Liedtext zu „Winds of Change“ von den Scorpions, der die Stimmung und die Zeit des Falls des Eisernen Vorhangs sehr prägnant beschreibt. Natürlich haben wir dann auch vor Ort den Titel in der Originalversion noch gehört.

Mit vielen Eindrücken und Informationen ging es anschließend zurück zum Hotel – so geht dieser Seminartag mal wieder sehr schnell vorüber 🙂

Tag 1 im Böhmerwald…

Jetzt sind es nur noch vier Tage!

Der Countdown läuft und heute wollen wir euch unsere Unterkunft Vorstellen:

„Willkommen im ältesten Wirtshaus im Bayerischen Wald

Willkommen im Zwieseler Waldhaus. Das Kleinod im Nationalpark Bayerischer Wald liegt zwischen der Glasstadt Zwiesel und dem Grenzort Bayerisch Eisenstein, fern ab von der Hektik des Alltags und ganz nah an der Natur. Es ist ein Ort, wie geschaffen für unbeschwerte Tage des süßen Nichtstuns, der Erholung und des aktiven Erlebens, geprägt vom Charme des Vergangenen und begleitet von modernem Komfort. Das ist gepflegte Gastlichkeit, wie sie sich nur hier erleben lässt. Genuss spricht im Zwieseler Waldhaus viele Sprachen. Nostalgie und Lebensfreude sorgen für unvergessene Tage im Bayerischen Wald.“

So die Begrüßung auf der Internetseite des Zwieseler Waldhauses – wir freuen uns auf die Woche im Zwieseler Waldhaus 🙂

Jetzt sind es nur noch vier Tage!