Noch 4 Wochen bis zur Anreise an die Thaya

Und hier ist das Programm für den Dienstag: Nach dem Frühstück fahren wir nach Hardegg zum Infozentrum des Nationalparks Thayatal. Dort treffen wir Christopf Milek, einen Mitarbeiter des Nationalparks, der uns über die Besonderheiten, die Arbeit des Nationalparks und die Zusammenarbeit mit den tschechischen Kolleg*innen im benachbarten Nationalpark informiert. Anschließend haben wir dann Zeit, uns die Ausstellung im Infozentrum anzuschauen.

Nach der Mittagspause geht es dann mit einem Ranger des Nationalparks auf eine Exkursion durch den Nationalpark. Die Tour entlang der Thaya zum sogenannten Umlaufberg hat uns schon in den beiden letzten Jahren sehr begeistert. So gegen 17 Uhr geht es dann zurück nach Raabs.

Noch 4 Wochen bis zur Anreise an die Thaya

Da die beiden Bildungsurlaube in diesem Jahr direkt nacheinander stattfinden…

…sind es jetz auch nur noch sechs Wochen bis zum Beginn des zweiten Seminars in Tieschen. Das neue Seminar am Grünen Band Europa – im Dreiländereck Österreich, Ungarn und Slowenien findet vom 05. bis 11. September statt. Auch für dieses Seminar wollen wir euch hier mit den Programmpunkten der einzelnen Tage ein bisschen einstimmen – soweit das Programm schon feststeht. Bei diesem Seminar kann sich an den Inhalten in den nächsten Wochen noch das ein oder andere ändern, aber im Groben steht es und zumindest daran wollen wir euch jetzt schon teilhaben lassen.

Hier also das aktuell geplante Programm für den Montag:

Wie immer treffen wir uns schon am Sonntagabend zum Abendessen und anschließendem Kennenlernen, Programm vorstellen…

Am Montag geht es dann zunächst nach Slowenien, genauer gesagt nach Grad, und noch genauer zum dortigen Schloss, dem Sitz des Naturparks Goričko. Dort werden wir Stanka Desnik treffen, die Direktorin der Naturparkverwaltung und von ihr einiges über den Naturpark, seine transnationale Arbeit am Grünen Band in der Region und über die Region im Allgemeinen hören.

In der Mittagspause geht es dann zurück nach Österreich, um auf einer Wanderung an der Grenze von Mertschnigg zum Dreiländereck unterwegs zu sein. Dort können wir uns vor Ort einen ersten Eindruck vom Grünen Band hier in der Region machen.

Das wird sicher ein sehr spannender Tag 🙂

Da die beiden Bildungsurlaube in diesem Jahr direkt nacheinander stattfinden…

Jetzt sind es noch sechs Wochen bis zu unserem ersten Bildungsurlaub am Grünen Band 2021…

… soweit die Corona-Situation es weiterhin zulässt, aber davon gehen wir aktuell mal aus und bleiben optimistisch!

Dann kann es mit unserem Seminar am Grünen Band Europa – durch das Thayatal und die Marchauen wie geplant losgehen. Vom 30.08. bis 03.09. werden wir dann schon zum dritten Mal in den beiden Flussauen unterwegs sein, um die Besonderheiten der Region, die herausragenden Lebensräume und historische Bedeutung kennen zu lernen.

Bis zum Beginn des Seminars werden wir euch hier wieder in guter Tradition das Programm vorstellen und wollen heute mit dem Programm für den Montag beginnen:

Nach dem Kennenlernen und der Programmvorstellung am Sonntagabend werden wir am Montag nach dem Frühstück rund um Drosendorf, einer Nachbargemeinde von Raabs, an der österreichisch-tschechischen Grenze unterwegs sein. Auf dem Natura Trail am Grünen Band: „Das Thayatal bei Drosendorf – Steile Hänge und schroffer Fels“ wollen wir die Gegend erkunden und Informationen zum Grünen Band Europa, zum Grünen Band Österreich und zur Region geben. Nach ca. 12 km inklusive Picknick werden wir so gegen 17 Uhr die Rückfahrt nach Raabs antreten.

Jetzt sind es noch sechs Wochen bis zu unserem ersten Bildungsurlaub am Grünen Band 2021…

Beide Seminare am Grünen Band Europa 2021 sind bereits ausgebucht

Sowohl der Bildungsurlaub durch das Thayatal und die Marchauen vom 30.08. bis 03.09.2021 in Raabs und Grub als auch das Seminar im Dreiländereck Österreich, Ungarn und Slowenien vom 06. bis 10.09.2021 in Tieschen in Österreich sind ausgebucht. Alle weiteren Anmeldungen gehen auf die Warteliste.

Das große Interesse an den Bildungsurlaubsseminaren am Grünen Band freut uns nach wie vor sehr und wir hoffen, dass beide Seminare im August und September dann auch wie geplant stattfinden können und nicht möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zum Opfer fallen – aber da sind wir sehr optimistisch 🙂

Jetzt geht erstmal ein besonderes Jahr mit vielen bisher unbekannten Herausforderungen zu Ende. Wir wünschen allen ein paar ruhige Weihnachtstage und einen guten Start ins Jahr 2021.

Beide Seminare am Grünen Band Europa 2021 sind bereits ausgebucht

Seminare 2021

Heute hier schon mal die Ankündigungen zu unseren beiden Seminaren am Grünen Band Europa im nächsten Jahr. Beide Bildungsurlaube erscheinen in unserem Bildungsprogramm 2021 am 16. November 2020. Erst ab diesem Zeitpunkt nehmen wir auch Anmeldungen entgegen!

Zum einen wiederholen wir den Bildungsurlaub „durch das Thayatal und die Marchauen“:

Zum anderen werden wir direkt im Anschluss an dieses Seminar den nächsten Schritt tun und das neue Bildungsurlaubsseminar „im Dreiländereck Österreich, Ungarn und Slowenien anbieten:

Seminare 2021

Zum Abschluss am Freitag…

… nochmal zurückblicken auf die Woche und überlegen, wie es hier in der Region in den nächsten Jahren weitergeht. Dazu haben die Teilnehmenden nach dem Frühstück in vier Gruppen Rollenspiele vorbereitet, in denen sie ihre Vorstellungen, wie sich die beiden Nationalparks beiderseits der Grenze bis ins Jahr 2050 weiterentwickeln werden. So sind sehr kreative und spannende Rollenspiele entstanden.

Im Anschluss dann noch die Seminarkritik und so geht die Woche wieder viel zu schnell zu Ende und es heißt Abschied nehmen vom Böhmerwald – dem Grünen Dach Europas. Im nächsten Jahr steht dann ein neuer Schritt am Grünen Band Europa an – dann werden wir im Dreiländereck Österreich, Ungarn, Slowenien unterwegs sein. Dafür laufen schon die ersten Vorbereitungen und wir freuen uns auf diesen neuen Abschnitt 🙂

Zum Abschluss am Freitag…

Am Rachel am Donnerstag

Nach einem verkürzten Frühstück ging es heute mit den Autos nach Spiegelau zum P&R-Parkplatz des Nationalparks. Hier haben wir uns mit Marianne und Claudia, zwei Waldführerinnen des Vereins Pro Nationalpark, die mit uns heute unterwegs waren.

Mit dem „Igelbus“ ging es hinauf ins Rachel-Gebiet bis zur Endstation „Gfäll“. Dort haben wir die Gruppe geteilt, um den aktuellen Corona-Regeln Rechenschaft zu tragen. Eine Gruppe ging mit Marianne voran – die zweite Gruppe folgte mit Claudia in einem kleineren Abstand.

Vom Parlplatz Gfäll ging es auf einem tollen Weg in Richtung Rachelsee. Immer wieder machten wir Halt und unsere beiden Waldführerinnen erzählten uns etwas über das Gebiet, den Wald hier oben auf über 1.000 Metern, ihre Arbeit für den Nationalpark und vieles mehr. So waren wir gefühlt sehr schnell auch schon am Rachelsee, wo unsere Mittagsrast mit Picknick geplant war – ein wirklich toller Ort, mit tollem Panorama und einzigartiger Ruhe.

Nach der Pause ging es weiter noch ein Stück bergan über die Felsenkanzel weiter bis zur Racheldiensthütte. Ein weiterer toller Weg mitten durch den Nationalpark, den wir alle sehr abwechslugnsreich und interessant fanden.

An der Racheldiensthütte war noch Zeit für einen Kaffee oder ein Kaltgetränk, bevor es dann mit dem „Igelbus“ von dort wieder zurück ging nach Spiegelau und weiter mit den Autos zurück zum Hotel.

Auch bei Marianne und Claudia wollen wir uns ganz herzlich für den tollen Tag bedanken 🙂

Am Rachel am Donnerstag

Am Mittwoch ein toller Tag in Tschechien

Nach dem Frühstück sind wir heute mit den Autos nach Tschechien in den Nationalpark Sumava gefahren. Dort waren wir mit Pavel Becka verabredet, der uns durch den tschechischen Teil des Nationalparks führen wollte. Pavel arbeitet als Koordinator der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beider Nationalparks sowohl in der Sumava als auch im Bayerischen Wald.

Bei stürmigen Böen und tollem Sonnenschein ging es los an der Chata Rovina und schon nach den ersten Metern war klar – hier im Sumava-Nationalpark erwartet uns eine andere Landschaft, als die letzten Tage auf bayerischer Seite. Weite Blicke mit großen Offenlandbereichen rund um den Nationalpark im Landschaftsschutzgebiet, dass in Tschechien einen deutlich höheren Schutz genießt, als die Landschaftsschutzgebiete bei uns in Deutschland.

Auch im Nationalpark gibt es deutlich mehr offene Flächen, die durch frühere Siedlungen entstanden sind und in Zeiten des Eisernen Vorhangs offen gehalten wurden, sei es, um Fluchtversuchen vorzubeugen oder um als Schießübungsplätze für die tschechoslowakische Armee zu dienen. Alleine im Gebiet der Sumava wurden unter kommunistischer Herrschaft 80 Orte in Grenznähe geräumt. Viele dieser Orte dienten der tschechoslowakischen Armee als Ziele für Schießübungen der Artillerie und noch heute gelten viele Bereiche als „munitionsverseucht“.

Pavel hatte unterwegs immer viel zu erzählen über geschichtlcihe Entwicklungen, die Entstehung des Nationalparks Sumava, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beider Nationalparks und vieles mehr.

An einer tollen Stelle an einem Fluss haben wir unser Picknick gemacht, um anschließend den zweiten Teil unserer Exkursion entlang der Flußaue in Angriff zunehmen.

Als wir wieder bei den Autos angekommen waren, haben wir uns kurz entschlossen noch am Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein verabredet. Hier konnten sich die Teilnehmer*innen noch ein Bild von den ehemaligen Grenzbefestigungen in der Region machen und bei einem Kaffee o.ä. den Tag noch einmal reflektieren.

Ein toller Tag mit vielen tollen Einblicken, Fernblicken, Rückblicken und Ausblicken für den wir uns bei Pavel nochmal ganz herzlich bedanken wollen.

Am Mittwoch ein toller Tag in Tschechien

Auch der Dienstag war super!

Heute ging es nach dem Frühstück wieder zu Fuß direkt am Hotel los. In einem größeren Bogen war das Nationalparkzentrum Falkenstein unser Ziel. Unterwegs gab es wieder viel zu sehen und wir haben unterwegs auch wieder viele Informationen über den Nationalpark, die Natur und die Region vermittelt. Auch ein Naturmemory haben wir mit den Teilnehmer*innen gespielt und dabei die verschiedensten Pflanzen bestimmt. Außerdem ist unsere Idee von gestern, eine schöne Strecke einzeln ohne zu reden und jeder für sich zu erleben, sehr gut angekommen und es wurde der Wunsch geäußert, das heute nochmal auf einer geeigneten Strecke zu wiederholen, was wir sehr gerne gemacht haben.

Am Nationalparkzentrum angekommen, sind wir zunächst durch das große Außengelände gelaufen und hatten das Glück, sowohl die Ur-Rinder als auch die Przewalski-Pferde zu sehen – nur die Wölfe ließen sich leider nicht sehen.

Dann ging es zum Haus zur Wildnis, wo wir die Mittagspause verbrachten und die Teilnehmer*innen Zeit hatten, sich die Ausstellung individuell anzuschauen.

Anschließend ging es noch zu den Luchsen, wo wir wieder Glück hatten und einen Luchs sehr gut sehen und beobachten konnten. Von dort ging es den direkten Weg zurück nach Zwieselerwaldhaus. An einem schönen Teich haben wir nochmal Pause gemacht und den Teilnehmer*innen die Möglichkeit gegeben mit der Methode der Geräuchelandkarte, mal zehn Minuten mit geschlossenen Augen ihre Umwelt nur über ihr Gehör wahrzunehmen – immer wieder eine tolle Erfahrung.

Am Abend haben wir dann noch die Dokumentation aus der Reihe „Erlebnis Erde“ – „Geisterkatzen. Im Wald der Luchse“, die gestern erst in der ARD gelaufen ist, gemeinsam angeschaut. Damit geht dieser wirklich tolle Tag dann auch zu Ende 🙂

Auch der Dienstag war super!