Rund um die Lange Lacke am Freitag…

… und weitere spannende Programmpunkte.

Nach dem Frühstück gging s mit Ruth, einer weiteren Nationalparkführerin, auf eine Radexkursion zur Langen Lacke, der größten seefernen Lacken in der Region.

Heute standen nach den vielen Vogelbeobachungen der letzten Tage mehr die Pflanzen und der besondere Lebensraum rund um die Lacken im Mittelpunkt der Exkursion. Wobei man hier in der Region natürlich auf die Beobachtung von Vögeln nicht ganz verzichten kann und will – so vielfältig ist die Vogelwelt rund um den Neusiedler See!

Erste Station war der Darscho, eine ehemaligen Lacke, die inzwischen zu einem See geworden ist, in dem Fische leben, dessen Wasserstand bewusst konstant  gehalten wird und der nicht zum Nationalparkgebiet gehört, so dass wir hier sogar mal ein kleines Stück reingehen konnten. Wenn alle anderen Lacken im Sommer ausgetrocknet sind, haben gerade die Wasser- und Watvögel hier einen letzten Rückzugsort.

Dann ging es weiter zur Langen Lacke mit ihren Nachbarlacken. Hier spielte das die Flora die Hauptrolle. Ruth erklärte uns die unterschiedlichen Spezialisierungen der verschiedenen Pflanzen, die sich auf den Lebensraum salzige Steppe mit Beweidung eingestellt haben. In Erinnereung werden uns hier sicher der dornige Hauhechel und das Feldmannsttreu bleiben, Aber auch Salzsteppenwermut, Gelbe Witwenblume, Zypressenwolfsmilch, Österreichischer Lein und der Teufelszwirn haben uns alle beeindruckt.

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Am Ende der Tour um die Lange Lacke haben wir uns dann von Ruth verabschiedet und die Mittagspause im dortigen Nationalparkstübl verbracht.Anschließende dann die Abschlußrunde des offiziellen Seminarprogramms mit Feedback.

Um halb vier stand dann noch, für alle die Lust hatten, ein Besuch der Biologischen Staion auf dem Programm. Babara, die wir schon letztes Jahr kennen lernen durften, hat uns eingeladen bei der Vogelberingung zuzuschauen. Das war wieder sehr spannend und informativ. Vielen Dank nochmal 🙂

Am Abend stand dann noch die Besichtigung des Weinbaubetriebs Nekowitch auf dem Programm – natürlich mit Weinprobe und Jause – ein schöner Abschluß einer wundervollen  Seminarwoche mit vielen neuen Eindrücken, die sich jetzt erstmal setzen und verarbeitet werden müssen.

Nochmal vielen Dank an die tolle Seminargruppe, die externen Referenten, die Nationalparkführer_innen und an das Hotel Johannes Zeche, wo wir uns wieder sehr wohlgefühlt haben. Besonderer Dank geht an Alois Lang, dessen Wissen über die Region uns alle begeistert hat. Ohne ihn wäre das alles hier so nicht möglich gewesen.

Der Abschied fällt diesmal besonders schwer, weil wir wissen, dass wir im nächsten Jahr nicht wiederkommen werden. Wir wollen am Grünen Band Europa weiterziehen, werden aber sicher immer an die drei tollen Seminare in den letzten Jahren zurückdenken 🙂

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