Noch 4 Wochen bis zum zweiten neuen Bildungsurlaub am Grünen Band Europa…

… dann im Böhmerwald. Und hier kommt das Programm für den Dienstag:

Nach dem Fürhstück laufen wir gemeinsam zum Haus zur Wildnis, dem Besucherzentrum des Nationalparks Bayerischer Wald am Falkenstein.

Hier werden wir uns das Freigelände und die Ausstellung anschauen und uns über die Arbeit des Nationalparks, seine Aktivitäten am Grünen Band und die länderübergreifende Zusammenarbeit mit den tschechischen Kolleg*innen informieren.

Ein sicher sehr spannender Tag mit vielen Informationen und Aktivitäten auch auf dem Hin- und Rückweg.

 

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Noch 4 Wochen bis zum zweiten neuen Bildungsurlaub am Grünen Band Europa…

Und schon ist es wieder Freitag…

… und das Seminar geht zu Ende.

Heute hatten wir nach dem Frühstück eine Verabredung mit Ute Nüsken vom Verein Auring. Sie nahm uns zunächst mit zur Beringungsstation des Vereins bei Hohenau. Hier konnten wir – wie schon am Neusiedlersee – bei der Vogelberingung zuschauen und bekamen sehr viel zur Vogelberingung und den einzelnen Arten erklärt. Für die meisten Teilnehmenden war es das erste Mal und auch für die „alten Hasen“ ist es immer wieder spannend. Heute waren u.a. Schilf-, Sumpf-, Drosselrohrsänger, Rohrammer und Neuntöter im Netz.

Bevor es weiterging haben wir noch von einem Beobachtungshazs auf eine Wasserfläche geschaut und ganz viele verschiedene Wasservögel gesehen – u.a. Silberreiher, Graugänse, Kiebitze und sogar einen Schwarzstorch. Auch eine Rohrweihe kreiste über das Wasser.

Anschließend ging es zum Picknick ins Vereinsheim. Hier bekamen wir auch Infos über den Verein, Ute berichtete uns von ihrer Vorliebe für Amphibien, von denen wir auch einige noch sehen sollten, und zeigte uns – noch als Nachtrag zu den Infos zum Biber von Barbara gestern beim Paddeln – eine Biberschädel und einen Biberpelz.

Dann führen wir mit Ute noch auf die slowakische Seite der March und von dort gingen wir zum Dreiländereck Tschechien, Slowakei und Österreich. Hier fließt die Thaya in die March und so wurde zum Ende der Woche auch das Seminar rund – das Grüne Band an Thaya und March!

Am Abend steht dann zum Abschluss noch ein gemütlicher Winzerabend auf dem Weingut Küssler in Grub an und morgen geht es dann wieder nach Hause 😃

Und schon ist es wieder Freitag…

Tag 2 an der March

Nach dem ebenfalls leckeren Frühstück im Winzerhof Küssler in Grub ging es nach Angern an der March. Dort wurden wir von Barbara vom Storchenhaus in Marchegg begrüßt, die heute unsere Begleiterin war. Auch die Kanus waren schon vor Ort, so dass es nach einer kurzen Einweisung losgehen könnte. Nachdem alle nach und nach die Boote besetzt haben, konnten wir lospaddeln die March abwärts Richtung Marchegg. Nach gut drei Stunden, 15 Flusskilometern vielen Informationen von Barbara und mit vielen schönen Eindrücken und Sichtungen – u.a. mehrere Ringelnattern und einen jungen Schwarzstorch – sind wir zu einer späten Mittagspause in Marchegg angekommen.

Anschließend ging es mit Barbara noch zur hiesigen Weißstorchkolonie, die hier wie früher üblich noch hauptsächlich auf Bäumen brüten. Auch hier hatte Barbara wieer viel über die Weißstörche zu berichten. Auch die Gründe für die Beweidung der Flächen mit Konikpferden brachte sie uns näher.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Barbara für den tollen Tag!

Den Tag beendet haben wir dann am Abend mit der Reportage „Fluss ohne Grenzen“ über die March.

Tag 2 an der March

Von der Thaya an die March

Heute stand nach dem Frühstück Zimmer räumen, Autos beladen und die Fahrt zur neuen Unterkunft an der March an.

Gut in Grub angekommen, wurden wir von Gabriele Pfundner vom Naturschtuzbund Niederösterreich erwartet. Mit ihr ging es zu den Sandwiesen bei Ringelsdorf. Hier hat der Naturschtzbund vor einigen Jahen eine Fläche erworben, die wieder zu Sandwiesen renaaturiert werden sollen. Unterwegs gab es immer wieder Informationen von Gabi. Leider wurden wir den ganen Tag sehr von den Gelsen Havraníkygeplagt. So nennen sie hier in Österreich die Stechmücken. Im Schatten war es besonders schlimm , so dass wir die Wahl hatten im Schatten geplagt oder in der Sonne gegrillt zu werden.

Nach einem Gelsen-geplagten Picknick stand aktive Naturschutzarbeit auf dem Programm. Gabi hat uns mit Werkzeugen ausgestattet und dann ging es in Gruppen los. Die einen haben aufsprießende Triebe von hier nicht heimischen Schwarznüssen und Robinien abgeschnitten,  andere haben die Zufahrt für den Bauern mit seinem Traktor freigeschnitten, der im August die Fläche mähen wird. Eine dritte Gruppe hat den Wiesenrand freigemacht, nachdem Gabi mit ihrer Motorsense geschnitten hat.

Gabi war ganz begeistert, wie schnell so viele zupackende Hände die Arbeit erledigen, für die sie immer einen ganzen Tag einplanen muss. Für die Teilnehmenden war es eine spannende Erfahrung,  zu spüren, wie anstrengend und intensiv Naturschutzarbeit sein kann.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter zu den Sandrasen bei Drösing. Hier konnten wir uns im Naturschutzgebiet ein Bild davon machen, wie die Fläche einmal aussehen könnte, die wir bearbeitet haben. Hier leben Silbergras, rote Königskerze, Seifenkraut, Bläuling und Ameisenbär.

Im Anschluss ging es zur Belohnung ins Eiscafé und dann in die neue Unterkunft, dem Wihzerhof Küssler in Grub an der Match.

Ein spannende, mückengeplagter Tag geht zu Ende.

Vielen Dank an Gabi für die Organisation, die vielen Informationen und die authentische Art!

Von der Thaya an die March

Der zweite Tag an der Thaya

Heute ging es nach dem Frühstück in den tschechischen Teil des Nationalparks, den Národní park Podyjí. Treffpunkt war in Havraníky im Süden des Nationalparks.

Dort erwarteten uns drei Mitarbeiter*innen des Nationalparks in der Schule des Dorfes. Hier berichteten sie kurz über den Nationalpark, Projekte am Grünen Band und beantworteten unsere Fragen.

Anschließend ging es mit den Dreien auf eine Runde durch den tschechischen Teil des Nationalparks. Zunächst sah es erstmal ganz anders aus wie gestern – eine trockene Graslandschaft mit vereinzelten Büchen und wenigen Bäumen, wo wir viele Pflanzen wiederfanden, die wir in der panonischen Steppe am Neusiedlersee kennengelern haben. Eine kleine Herde Ponys soll hier für den Nationalpark die Flächen freihalten.

Dann ging es weiter hinunter ins Thayatal durch einen noch jungen Wald. Andes als gestern auf österreichischer Seite wirkt es hier weniger wild. An der Thaya angekommen, die hier nicht mehr entlang der Grenze, sondern  nach Tschechien hinein fließt, gingen wir über eine Hängebrücke und kamen auf der anderen Seite in ein kleines Weinanbaugebiet  mitten im Nationalpark. Hier machten wir Rast und konnten auch den hiesigen Wein probieren.

Dann ging es gestärkt weiter den Berg hinauf zu verschiedenen Aussichtsplätzen hoch über dem Tal der Thaya. Hier war der sehr junge Baumbestand sehr auffällig. Zur Zeit des Eisernen Vorhangs stand hier kein Baum. Ähnlich wie wir das auch an der ehemaligen innerdeutschen Grenze gesehen haben, gab es hier Grenzbefestigungen und Kontrollstreifen zur Überwachung der Grenze. Erst seid dem Fall des Eisernen Vorhangs kann sich hier neuer Wald entwickeln.

Wieder den Berg hinab an der Thaya angekommen ging es über eine zweite Hängebrücke und zurück nach Havraníky.

Auch heute konnten wir wieder viele interessante Insekten entdecken.

Eine schöne Tour – nochmal vielen Dank an unsere drei Begleiter*innen 🙂

Der zweite Tag an der Thaya

Der erste Tag an der Thaya ist vorbei…

…und  was für ein toller Tag!

Nach dem sehr leckeren Frühstück in der Liebnitzmühle ging es zum Infozentrum des Nationalparks Thayatal. Hier wurden wir schon von Christian Übl, dem Leiter des Nationalparks und Christoph Milek, dem wissenschaftlichen Mitarbeiter erwartet, die uns sehr viel über die Geschichte der Region insbesondere in der Zeit des Kalten Krieges und die Arbeit sowie die Entwicklung des Nationalparks erzählt haben. Das waren viele interessante Informationen, die für uns alle ganz neu waren. Anschließend hatten wir noch kurz Zeit, uns ein schnelles Bild über das Infozentrum zu machen, bevor es weiter ging zur Mittagspause zum Gasthaus Thayabrücke in Hardegg.

Hier trafen wir dann auch Michael, einen Ranger  des Nationalparks,  der mit uns eine Exkursion entlang der Thaya zum Umlaufberg und dem sogenannten Überstieg bis zur Ruine Kaja machte. Eine sehr spannende Tour mit vielen Infos und Eindrücken über den Nationalpark. Neben dem tollen Weg mit vielen schönen Impressionen der Landschaft und Natur…

…haben wir auch viele spannende Tiere entdecken können.

 

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Nochmal vielen Dank an alle drei Mitarbeiter des Nationalparks 😀

Jetzt freuen wir uns schon auf morgen. Da werden wir den tschechischen Teil des Nationalparks kennen lernen.

Der erste Tag an der Thaya ist vorbei…