Am Donnerstag – Paddeln auf der March

Heute stand nach dem Frühstück ein weiterer Höhepunkt der Woche an. Wir waren mit Barbara vom Storchenhaus Marchegg verabredet, um mit ihr eine Kanutour auf der March von Angern nach Marchegg zu machen. Bei der Ankunft in Angern regnete es und die Stimmung war etwas gedrückt. Aber bis wir die Boote abgeladen und zu Wasser gelassen hatten, hatte der Regen aufgehört und der Wettergott meinte es gut für die Tour mit uns. Nach einer kurzen Paddeleinweisung und dem Einteilen der Crews ging es los. Bootfür Boot wurde besetzt und alle konnten sich erstmal an die doch für viele ungewohnte Fortbewegung gewöhnen.

Schon nach wenigen Minuten hat uns Barbara zum ersten Mal aufgefordert die Boote zu einem Floß zu verbinden, weil sie uns die ersten Informationen über die March-Thaya-Auen und den Fluß geben wollte. Das haben wir noch ein paar Mal unterwegs gemacht, wenn es etwas Besonderes zu sehen gab oder Barbara weitere spannende Infos für uns hatte. So haben wir unterwegs Biberspuren entdeckt – einmal ist sogar eine ganze Biberfamilie neben uns in den Fluss abgetaucht – wir haben eine jungen Seeadler gesehen und ganz besonders, weil sehr selten, hat uns Barbara auf einen Schwarzstorch auf einem Baum direkt am Flussufer aufmerksam gemacht.Als wir näher kmen ist er weggeflogen – eine tolle Beobachtung von einem wirklich seltenen und schönen Vogel.

In Marchegg angekommen haben wir die Boote aus dem Wasser gezogen und inklusive aller Ausrüstungsgegenstände auf den bereitgestellten Anhänger geladen. Dann ging es weiter zum Schoßpark von Marchegg, wo auch das Storchenhaus seinen Sitz hat. Dort war dann erstmal Mittagspause angesagt. Die Autofahrer sind noch mit dem bereitgestellten Fahrzeug zurück nach Angern gefahren, um die Autos von dort zu holen.

Nach der Mittagspause haben wir dann noch eine kleine Runde mit Barbara zu den Weißstörchen rund um das Schloss gedreht und Barbara hat uns viele Infos zu diesen Vögeln gegeben, die hier als Besonderheit wie es früher normal war, auf Bäumen brüten. Auch die Konikherde – eine Wildpferderasse – hat uns sehr beeindruckt, die hier dafür sorgen, dass die Wiesenflächen für die Störche einen idealen „Futtersuchplatz“ bilden.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Barbara für den tollen Tag, die vielen spannenden Informationen und deine ganz besondere Art zu erzählen 🙂

Am Donnerstag – Paddeln auf der March

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