Paneuropäisches Picknick und Westseite des Neusiedler Sees…

… am Dienstag!

Nach dem Frühstück im Hotel Tauber ging es mit den Fahrrädern zur Fähre von Illmitz nach Mörbisch auf der westlichen Seite des Sees.

20180717_093653

 

Von dort ging es auf dem Rad weiter bei ordentlichem Gegenwind den Hügel hinauf zur ungarischen Grenze und direkt weiter nur ein paar Meter auf ungarischem Boden zur Gedenkstätte des Paneuropäischen Picknicks. Hier wurde der Eiserne Vorhang zwischen Ost und West am 19. August 1989 erstmals für drei Stunden geöffnet und 600 bis 700 DDR-Bürger konnten in dieser Zeit nach Österreich fliehen.

Und hier ganz in der Nähe am Sitz des Nationalparks Fertö/Hansag wurde das Grüne Band Europa 2004 auf den Weg gebracht.

Nach ausgiebiger Besichtigung des Gedenkplatzes ging es wieder zurück nach Österreich. Über St. Margarethen ging es weiter nach Rust am Neusiedler See.

20180717_143321

 

Ab hier sind die Teilnehmenden dann in kleinen Gruppen auf eigene Faust weiter am See entlang und zurück mit der Fähre nch Illmitz.

Jetzt steht dann gleich zum Abschluss noch ein Treffen mit den Berichten des Nachmittags auf dem Programm, womit dieser Tag sicher eine schöne Abrundung bekommt.

Werbeanzeigen
Paneuropäisches Picknick und Westseite des Neusiedler Sees…

Der Montag hat gleich vielversprechend begonnen…

Nach einem leckeren Frühstück haben wir die hoteleigenen Fahrräder in Empfang genommen. Nachdem Fahradkörbe und Schlösser verteilt und alles eingestellt war, ging es auf einer Runde durch den Ort Illmitz, um den Ort kennen zu lernen und Einkaufsmöglichkeiten für die Verpflegung unterwegs zu zeigen.

Dann ging es direkt zum Infozentrum des Nationalparks Neusiedler See/Seewinkel. Dort wurden wir von Alois Lang begrüßt, der uns an einem Relief der Region viele Informationen über den See und die umliegende Gegend gegeben hat.

 


In einem Seminarraum ging die Information mit Alois weiter. Anhand einer Powerpointpräsentation hat Alois weitere spannende und sehr kurzweilige Geschichten und Informationen zum Nationalpark, der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den Kolleg_innen aus dem ungarischen Teil des Parks und den Ökotourismus in der Region zum besten gegeben.

20180716_114305
Nach der Mittagspause sind wir dann zu einer Exkursion zum Lebensraum Schilf aufgebrochen. Mit Nicki, einem Naturführer des Nationalparks, waren wir zunächst auf dem Schilfsteg. In der dortigen Beobachtungshütte hat er uns über die Bedeutung des Schilfgürtels, den Lebensraum Schilf und seine Bewohner informiert.

 


Von dort ging es weiter zur Koppel der weißen Esel am Rande des Schilfgürtels und zu einer Beobachtungshütte am Seevorgelände mit weiteren Infos zu diesem einzigartigen Lebensraum hier am Neusiedler See.

 


Mit viel Input konnten wir den Tag bei einem leckeren Essen und einem Glas Wein vom Neusiedler See ausklingen lassen 🙂

Der Montag hat gleich vielversprechend begonnen…

Der Bildungsuralub rückt immer näher – die Spannung steigt…

… es sind nur noch 4 Tage bis zur Anreise an den Neusiedler See 🙂

Hier noch ein paar Infos zu unserem Hotel in Illmitz:

Der Familienbetrieb Hotel Johannes Zeche bemüht sich seit 1978 um das Wohl seiner Gäste in Illmitz – mit hohem Qualitätsanspruch, persönlichem Service und burgenländischer Lebensart. Das Hotel wirbt mit dem Johannes-Zeche-Effekt: Alltag vergessen, ausspannen, erholen. Vom ersten Moment an.

Hier geht es zur Webseite des Hotels

Auch zum Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel unserem Kooperationspartner vor Ort noch ein paar Infos:

1993 wurde der Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel gegründet. Schon seit 1991 bestand auf ungarischer Seite der Fertö-Hanság Nemzeti Park. Das insgesamt mittlerweile rund 300km² große Schutzgebiet ist nicht nur der erste grenzüberschreitende Nationalpark Österreichs sondern auch der erste der von der IUCN international anerkannt wurde.

50% der Nationalparkfläche (ca. 4500ha) umfasst die Naturzone, wo keine Nutzung stattfindet. Die Bewahrungszonen des Nationalparks hingegen sind großteils Kulturlandschaft und somit von landschaftspflegerischen Maßnahmen abhängig.

Die verschiedenen Lebensräume im Nationalpark sind:
-> der Neusiedler See mit seinem Schilfgürtel
-> periodisch austrocknende Salzlacken
-> Mähwiesen
-> Hutweideflächen
-> kleinflächige Sandlebensräume

Der Bildungsuralub rückt immer näher – die Spannung steigt…

6 Tage bis zum Seminar…

… und wir sind euch noch das Programm für Freitag schuldig 😉

Am Freitag geht es nach dem Frühstück mit den Fahrrädern zur Langen Lacke, einer seefernen Salzlacke. Hier werden wir die Unterschiede zu den seenahen Lacken, die wir am Mittwoch angeschaut haben, sehen können. Auch dieser besondere Lebensraum wird uns mit vielen spannenden Eindrücken überraschen.

Anschließend wollen wir nochmal  auf die Seminarwoche zurückschauen und freuen uns über eure Seminarkritik.

Den Nachmittag habt ihr dann zur freien Verfügung und wer möchte kann dann ab 17 Uhr mit uns einen Weinbaubetrieb in Illmitz anschauen – natürlich mit Weinprobe und Jause 🙂 – ein sicherlich schöner Abschluss unserer Seminarwoche am Neusiedler See.

6 Tage bis zum Seminar…

Jetzt sind es noch neun Tage bis zur Anreise…

… an den Neusiedler See – und hier ist das Programm für den Donnerstag:

Nach dem Frühstück geht es dann mit Kleinbussen und Autos in den ungarischen Teil des Nationalparks. Dort werden wir zunächst die Schleuse des so genannten Einserkanals anschauen, die der Regulierung des Pegels des Neusiedler See bei Hochwasser dient.

20170824_100437

Anschließend steht der Besuch eines kleinen Informationszentrums an, um uns über den ungarischen Nationalpark informieren.

20170824_110136

Anschließend fahren wir nach Fertöd, um eine kleine Runde durch die Außenanlagen des Schloss Esterhazy zu drehen. Außerdem steht dort in der Mittagspause der Besuch eines ungarischen Restaurants auf dem Programm.

20170824_135907

Anschließend geht es weiter in den sogenannten Hansag. Hier werden wir nochmal einen kurzen Abstecher in ein kleines Infpzentrum machen und dann wollen wir weiterfahren in die Schutzzone und dort u.a. eine Bienenfresserkolonie besuchen – das war im vorletzten Jahr eines der Highlights der Seminarwoche.

Das wird bestimmt wieder ein toller Tag im ungarischen Teil des Nationalparks, auf den wir uns auf jeden Fall schon sehr freuen 🙂

Jetzt sind es noch neun Tage bis zur Anreise…