Jetzt sind es nur noch vier Tage!

Der Countdown läuft und heute wollen wir euch unsere Unterkunft Vorstellen:

„Willkommen im ältesten Wirtshaus im Bayerischen Wald

Willkommen im Zwieseler Waldhaus. Das Kleinod im Nationalpark Bayerischer Wald liegt zwischen der Glasstadt Zwiesel und dem Grenzort Bayerisch Eisenstein, fern ab von der Hektik des Alltags und ganz nah an der Natur. Es ist ein Ort, wie geschaffen für unbeschwerte Tage des süßen Nichtstuns, der Erholung und des aktiven Erlebens, geprägt vom Charme des Vergangenen und begleitet von modernem Komfort. Das ist gepflegte Gastlichkeit, wie sie sich nur hier erleben lässt. Genuss spricht im Zwieseler Waldhaus viele Sprachen. Nostalgie und Lebensfreude sorgen für unvergessene Tage im Bayerischen Wald.“

So die Begrüßung auf der Internetseite des Zwieseler Waldhauses – wir freuen uns auf die Woche im Zwieseler Waldhaus 🙂

Jetzt sind es nur noch vier Tage!

Noch sechs Tage bis zur Anreise in den Böhmerwald…

… und es fehlt noch das Programm für den Freitag.

Am Freitag werden wir nach dem Frühstück die Zimmer räumen und uns dann nochmal mit den Chancen der Region und den Besonderheiten des Grünen Bandes hier beschäftigen.

Anschließend wollen wir neben den üblichen organisatorischen Dingen noch eine Feedbackeinheit machen, bevor wir so gegen 13 Uhr das Seminar beenden werden.

Wir freuen uns schon sehr auf die Woche auf dem Grünen Dach Europas 🙂

Noch sechs Tage bis zur Anreise in den Böhmerwald…

Der Bildungsurlaub im Böhmerwald rückt näher

Jetzt sind es noch neun Tage bis zur Anreise und bei uns steigt langsam die Anspannung.

Am Donnerstag geht es nach dem Frühstück mit PKWs nach Spiegelau. Dort erwarten uns zwei Waldführer*innen des Nationalparks, um mit uns in zwei Gruppen Exkursionen durch das Gebiet am Rachel zu machen.

Von Spiegelau geht es zunächst mit dem Bus zur Haltestelle Gfäll. Von dort wandern wir dann Richtung Rachelsee und weiter über die Felsenkanzel zur Racheldiensthütte. Von dort geht es dann nach einer Stärkung in der dortigen bewirtschafteten Hütte wieder mit dem Bus zurück nach Spiegelau. Unterwegs bekommen wir bestimmt wieder eine Menge spannender Informationen und Eindrücke der Region.

Der Bildungsurlaub im Böhmerwald rückt näher

In zwei Wochen ist es soweit!

Das Seminar im Böhmerwald beginnt und wir wollen euch heute schon mal das Programm für Mittwoch vorstellen:

Am Mittwoch wollen wir uns den tschechischen Teil des Böhmerwalds, den Nationalpark Sumava anschauen. Nach dem Frühstück geht es mit den PKWs über die Grenze in Bayerisch Eisenstein zum Treffpunkt auf einem Parkplatz im Nationalpark. Dort treffen wir Pavel Becka. Er ist Koordinator der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Nationalparke Bayerischer Wald und Sumava und wird uns auf der Exkursion durch den Nationalpark viel über seine Arbeit in beiden Nationalparken berichten. Außerdem gibt es natürlich jede Menge Infos über den Nationalpark Sumava und die Arbeit am Grünen Band Europa.

Auf dem Rückweg werden wir dann noch einen Stopp an der Grenze in Bayerisch Eisenstein einlegen. Hier wollen wir uns im ehemaligen Grenzbahnhof die Ausstellung des Naturparks zur ehemaligen Grenze und zum Grünen Band anschauen.

Das wird sicher wieder ein spannender Tag, auf den wir uns schon sehr freuen 🙂

In zwei Wochen ist es soweit!

Noch vier Wochen bis zum BU im Böhmerwald…

… dann werden wir auf dem Grünen Dach Europas unterwegs sein 🙂

Heute wollen wir euch schon mal das Tagesprogramm für den Dienstag vorstellen:

Nach dem Frühstück geht es zu Fuß in Richtung Nationalparkzentrum Falkenstein. Unterwegs werden wir sicher viele Beobachtungen machen und natürlich auch weitere Infos zum Nationalpark geben. In der weitläufigen Anlage des Nationalparkzentrum mit einem Wildgehege mit Luchs, Wolf, Wildpferd und Urrind werden wir unterwegs sein und auch die Ausstellung im Haus der Wildnis besuchen.

Mit spannenden Eindrücken und vielen neuen Informationen geht es dannzu Fuß wieder zurück zum Zwiesler Waldhaus.

Noch vier Wochen bis zum BU im Böhmerwald…

Und schon wieder ist eine Seminarwoche am Grünen Band zu Ende…

Viel zu schnell ist schon wieder Samstag – wir sitzen im Zug nach Hause und lassen den Bildungsurlaub nochmal an uns vorbeiziehen.

Wir sind sehr dankbar, dass die Woche überhaupt stattfinden konnte. Lange sah es aufgrund der Corona-Pandemie nicht danach aus. Und jetzt fahren wir mit so vielen neuen Eindrücken von der Region an Thaya und March als Teil des Grünen Bands Europa nach Hause – unfassbar und eine gerade in diesen Zeiten so wertvolle Erfahrung.

Wir danken den Teilnehmenden, die es uns in dieser Woche wieder leicht gemacht haben, den externen Referent*innen, die uns in dieser Woche unterstützt haben, und den beiden Unterkünften Liebnitzmühle und Winzerhof Küssler, die uns die Zeit so angenehm wie möglich gemacht haben.

Und zum Abschluss – hier noch ein paar Impressionen der Seminarwoche:

Und schon wieder ist eine Seminarwoche am Grünen Band zu Ende…

Zum Abschluss am Freitag bei Auring

Heute waren wir zunächst in Hohenau beim Verein Auring mit Ute Nüsken verabredet. Sie erwartete uns am Vereinsheim, um dann direkt weiter zu fahren zur Beringungsstation des Vereins. Hier konnten wir sehen, was die Hauptaufgabe des Vereins ist: die Vogelberingung. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen vor Ort haben uns allerlei Details zur Vogelberingung erklärt und uns auch die Vögel gezeigt, die sie gerade beringt hatten: Dorngrasmücke, Neuntöter, Feldschwirl, Sumpf- und Schilfrohrsänger – alle ganz ähnlich aussehend – klein und in unterschiedlichen Brauntönen, damit sie ihrer Umgebung optimal angepasst sind. Der Verein beringt von Juli bis Oktober an den Wochenenden (Freitag bis Sonntag) nur mit ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen die verschiedensten Kleinvögel, die sie in ausgestellten Netzen fangen, um sie nach der Beringung und Vermessung wieder frei zu lassen. Außerdem kümmert sich der Verein auch um die Amphibien in der March-Thaya-Aue. Das ist Ute`s Spezialgebiet und sie hat uns hierzu auch einiges erzählt.

Ein paarhundert Meter weiter hat uns Ute dann an Wasserflächen der ehemaligen Zuckerfabrik geführt. Hier hat der Verein Beobachtungshütten gebaut, um die Wasservogelwelt beobachten zu können – im Vogelflug sicher ein Hotspot, aber auch wir haben schon verschiedene Vögel gesehen, die uns beeinduckt haben: Bienenfresser, Rohrweihe, Flußregenpfeiffer…

Nach einer kurzen Mittagspause mit Jause im Vereinsheim ist Ute dann noch mit uns zur Grenzbrücke zur Slowakei gefahren. Hier konnten wir uns von der March verabschieden.

Den Abschluss des inhaltlichen Teils des Seminartages bildete dann der Besuch des ganz neuen March-Thaya-Zentrums, dass im Rahmen eines Interegg-Projekts mit Mitteln der EU und Österreichs in Hohenau errichtet wurde und von der Gemeinde betrieben wird. Hier gab es zum Abschluss nochmal einen schönen Überblick über das Auengebiet.

Am Abend stand dann noch die obligatorische Abschlussrunde auf dem Programm, bevor wir dann zum Abschluss der Bildungsurlaubswoche noch einen Winzerabend im Winzerhof Küssler erleben durften – ein schönes Ende für diese tolle Woche!

Zum Abschluss am Freitag bei Auring

Am Donnerstag – Paddeln auf der March

Heute stand nach dem Frühstück ein weiterer Höhepunkt der Woche an. Wir waren mit Barbara vom Storchenhaus Marchegg verabredet, um mit ihr eine Kanutour auf der March von Angern nach Marchegg zu machen. Bei der Ankunft in Angern regnete es und die Stimmung war etwas gedrückt. Aber bis wir die Boote abgeladen und zu Wasser gelassen hatten, hatte der Regen aufgehört und der Wettergott meinte es gut für die Tour mit uns. Nach einer kurzen Paddeleinweisung und dem Einteilen der Crews ging es los. Bootfür Boot wurde besetzt und alle konnten sich erstmal an die doch für viele ungewohnte Fortbewegung gewöhnen.

Schon nach wenigen Minuten hat uns Barbara zum ersten Mal aufgefordert die Boote zu einem Floß zu verbinden, weil sie uns die ersten Informationen über die March-Thaya-Auen und den Fluß geben wollte. Das haben wir noch ein paar Mal unterwegs gemacht, wenn es etwas Besonderes zu sehen gab oder Barbara weitere spannende Infos für uns hatte. So haben wir unterwegs Biberspuren entdeckt – einmal ist sogar eine ganze Biberfamilie neben uns in den Fluss abgetaucht – wir haben eine jungen Seeadler gesehen und ganz besonders, weil sehr selten, hat uns Barbara auf einen Schwarzstorch auf einem Baum direkt am Flussufer aufmerksam gemacht.Als wir näher kmen ist er weggeflogen – eine tolle Beobachtung von einem wirklich seltenen und schönen Vogel.

In Marchegg angekommen haben wir die Boote aus dem Wasser gezogen und inklusive aller Ausrüstungsgegenstände auf den bereitgestellten Anhänger geladen. Dann ging es weiter zum Schoßpark von Marchegg, wo auch das Storchenhaus seinen Sitz hat. Dort war dann erstmal Mittagspause angesagt. Die Autofahrer sind noch mit dem bereitgestellten Fahrzeug zurück nach Angern gefahren, um die Autos von dort zu holen.

Nach der Mittagspause haben wir dann noch eine kleine Runde mit Barbara zu den Weißstörchen rund um das Schloss gedreht und Barbara hat uns viele Infos zu diesen Vögeln gegeben, die hier als Besonderheit wie es früher normal war, auf Bäumen brüten. Auch die Konikherde – eine Wildpferderasse – hat uns sehr beeindruckt, die hier dafür sorgen, dass die Wiesenflächen für die Störche einen idealen „Futtersuchplatz“ bilden.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Barbara für den tollen Tag, die vielen spannenden Informationen und deine ganz besondere Art zu erzählen 🙂

Am Donnerstag – Paddeln auf der March

Ortswechsel am Mittwoch

Heute stand nach dem Frühstück erstmal der Ortswechsel an. Also Sachen packen und mit den Autos in Richtung Weinviertel nach Grub an der March weiterfahren. Doch bevor es los ging, hatten einige noch einen ganz besonderen Frühstücksgast.

Beim Frühstück ist ein Eisvogel gegen eine Glasscheibe geflogen und erstmal etwas benommen im Gras sitzen geblieben. Zum Glück ging es nach kurzer Zeit wieder besser und der kleine Kerl konnte weiterfliegen 🙂

Beim Winzerhof Küssler, unserer zweiten Unterkunft in Grub angekommen, hieß es nur kurz das Gepäck abstellen und dann weiter nach Bernhardsthal. Am dortigen ehemaligen Zollhaus wurden wir schon von Gabi Pfundner vom Naturschutzbund Niederösterreich erwartet, die mit uns zunächst auf einer Naturschutzfläche an der Grenze zu Tschechien unterwegs sein wollte, die der Naturschutzbund für 30 Jahre gepachtet hat. Hier konnten wir Naturschutzarbeit mal hautnah erleben. Auf dem kurzen Weg von den Autos zur Wiesenfläche hat uns Gabi schon die ersten Infos zu den Besonderheiten der Gegend gegeben. An der Wiese angekommen hieß es dann Rucksäcke ablegen und Rechen oder Heugabel aufnehmen. Die Wiese wurde in den vergangenen Tagen von einem Bauern im Auftrag des Naturschutzbundes gemäht. Auf einer größeren Fläche hat er aber das Heu nicht abgeräumt, weil er der Ansicht war, dass dieses sich nciht lohnt, weil die Qualität schlecht sei. Leider war das genau die besonderste Fläche auf der Wiese überhaupt, weil hier auf einer kleine Kuppe ein Sandrasen entsteht, der für Österreich etwas ganz besonderes ist. Sandrasen sind Magerrasen, die nur weiterbestehen können, wenn das Mahtgut abgeräumt wird. Also hieß es für uns Hand anlegen und das Heu von diesen Flächen runterbringen. Bei den Temperaturen heute eine schweißtreibende Angelegenheit, die aber allen viel Spaß gemacht hat und nach relativ kurzer Zeit bereits erledigt war.

Gabi hat uns dann dort an der Grenze zu Tschechien auch noch ein bisschen was über die Arbeit des Naturschutzbundes am Grünen Band und besonders in den March-Thaya-Auen erzählt.

Dann war aber auch mal Zeit für Picknick oder Jause, wie das hier in Österreich heißt!

Anschließned ging es zurück zu den Autos und weiter nach Drösing, wo uns Gabi ein größeres Gebiet mit Trockenrasen zeigen wollte, dass uns auch im letzten Jahr schon begeistert hat. Leider wurden wir schon nach ein paarhundert Metern nach Verlassen der Autos von gefühlt Millionen von Gelsen, wie die Stechmücken hier heißen, attackiert, so dass wir uns auf dem schnellsten Weg wieder zu den Autos flüchten mussten, um nicht aufgefressen zu werden. Das war ein nicht so schöner Abschluss des Tages, der so schön begonnen hatte. Auf jeden Fall wollen wir Gabi für die Tour danken und mach‘ dir keine Sorgen – für die Gelsen kannst du ja ganz sicher nichts 🙂

Und die anderen Insekten waren auf jeden Fall auch sehr spannend 😉

Am Abend sind wir dann noch gemeinsam zum Zeislwirt nach Ollersdorf gefahren. Ein schöner Abend mit leckerem Essen und Wein in schöner Atmosphäre 🙂

Ortswechsel am Mittwoch

Im Nationalpark Thayatal am Dienstag

Nach dem Frühstück sind wir mit den Autos nach Hardegg zum Infozentrum des Nationalparks Thayatal gefahren. Dort wurden wir schon von Christoph Milek erwartet, der uns in einem sehr spannenden, kurzweiligen Vortrag über die Arbeit des Nationalparks, die Kooperation mit dem tschechischen Nationalpark Podyjì und die Arbeit am Grünen Band Europa informiert hat. Ein sehr spannender Vortrag in einem Seminarraum mitten in einem Wildkatzengehege. Nochmal vielen Dank an Christoph für die interessanten zwei Stunden, die wie im Flug vorbei waren.

Nach der Mittagspause am Infozentrum sind wir dann hinunter zur Thayabrücke in Hardegg gefahren. Von dort starteten wir zu einer Exkursion mit einem Ranger des Nationalparks. Michael hat uns zunächst hinüber nach Tschechischen geführt, um dort mit uns im alten Zollhaus die Ausstellung zum dreißigjährigen Jahrestag des Falls des Eisernen Vorhangs anzuschauen.

Dann ging es weiter entlang der Thaya bis um zum Umlaufberg. Eine tolle Tour mit vielen schönen Eindrücken von der Thaya und spannenden Infos von Michael zum Nationalpark und der Natur, durch die er uns geführt hat. Am Umlaufberg angekommen – hier hat sich die Thaya fast Kreisrund um einen Berg tief in die Ebene eingegraben und einen „Grünen Canyon“ gebildet – ging es hinauf zum Überstieg mit fantastischem Ausblick und auf der anderen Seite wieder hinunter ins Tal der Thaya. Dann führte uns Michael weiter bis zur Mündung des Kajabachs. Immer wieder haben uns das Tal, der Fluss, die Wiesen und die Ausblicke fasziniert.

Am Kajabach angekommen, folgten wir diesem aufwärts bis wir unterhalb der Burgruine Kaja unser Ziel erreichten. Unterwegs haben uns noch die Flusskrebse begeistert, die uns Michael an einer kleine Brücke über den Kajabach zeigte.

Auch Michael wollen wir auf diesem Weg nochmals recht herzlich Danke sagen für diesen tollen Nachmittag 🙂

Im Nationalpark Thayatal am Dienstag